Deutsche Gesellschaft für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., Bonn

Pressemitteilungen 2019

Biologicals bei chronischer Sinusitis mit Polyposis nasi

(Version für Fachpresse)
Bonn, November 2019: Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA macht den Weg frei für den Einsatz von Biologika in der Therapie der chronischen Sinusitis mit Polyposis nasi: Mit Dupilumab (Dupixent®, Sanofi) hat vor wenigen Tagen der erste monoklonale Antikörper die Zulassung für diese Indikation erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) begrüßt die Entscheidung – Patienten mit besonders schwerer, rezidivierender Sinusitis mit Nasenpolypen werde dadurch eine weitere, dringend benötigte Therapieoption eröffnet. Das Biologikum sei eine sinnvolle Ergänzung zu den bisher bestehenden medikamentösen und chirurgischen Therapieformen. Weiter ...

(Version für Publikumspresse)
Bonn, November 2019: Rund jeder zehnte Deutsche leidet an einer dauerhaften oder immer wiederkehrenden Entzündung der Nasenschleimhaut. Was sich lediglich nach einem etwas hartnäckigeren Schnupfen anhört, kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Besonders schwer verläuft die Erkrankung, wenn sich zusätzlich Nasenpolypen gebildet haben. Für stark betroffene Patienten, bei denen gängige Therapien nicht helfen, gibt es nun neue Hoffnung: Mit Dupilumab (Handelsname Dupixent®) hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erstmals einen Wirkstoff aus der neuen Klasse der Biologika für die Behandlung der chronischen Sinusitis mit Nasenpolypen zugelassen. Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) begrüßt die Entscheidung. Das Biologikum sei eine sinnvolle und dringend benötigte Ergänzung zur etablierten Therapie. Weiter ...


Patiententag zu Riech- und Schmeckstörungen - Bedeutung der chemischen Sinne wird oft unterschätzt
Bonn, September 2019: Der Geruchssinn spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle: Er lässt Essen und Trinken zum Genuss werden, warnt vor Schadstoffen oder verdorbenen Speisen und beeinflusst sogar die Partnerwahl. Dennoch wird die Leistung der chemischen Sinne, zu denen neben dem Riech- auch der Schmecksinn zählt, oft erst dann bewusst wahrgenommen, wenn sie beeinträchtigt sind oder ganz ausfallen. Das ist jedes Jahr bei rund 50.000 Menschen in Deutschland der Fall. Welche Ursachen eine Riech- oder Schmeckstörung haben kann, welche Therapien es gibt und wie der Alltag trotz der Beeinträchtigung gut organisiert werden kann – Themen wie diese kommen auf dem Patiententag der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) zur Sprache, der Ende September 2019 in Dresden stattfindet. Weiter ...


Pressekonferenz
anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)
„Digitalisierung in der HNO-Heilkunde“

Termin: Dienstag, 28. Mai 2019, 11.00-12.00 Uhr
Ort: Estrel Congress Center Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, Raum Nizza

Einladung

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PRESSEMITTEILUNGEN:
90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC), 29. Mai bis 1. Juni 2019, Berlin

Gesundheitsinformationen aus dem Netz: Welchen Stellenwert hat Dr. Google heute?
Berlin/Bonn, Mai 2019 – Wer sich zu Gesundheitsthemen informieren möchte, tut das heute ganz selbstverständlich auch im Internet: 96 Prozent der Deutschen konsultieren „Dr. Google“ bei Gesundheitsfragen, 53 Prozent mindestens einmal pro Monat, jeder Sechste sogar wöchentlich. Gleichzeitig tun sich zwei Drittel der Nutzer nach eigenen Angaben schwer damit zu erkennen, wie verlässlich die aufgerufenen Informationen sind. Fast jeder Dritte verschweigt seinem Arzt, dass er sich bereits im Internet informiert hat. Diese Zahlen, die die Bertelsmann-Stiftung kürzlich vorgelegt hat, zeigen das Potenzial, aber auch die Probleme der neuen Informationswege auf. Wie das Netz die Gesundheitskompetenz stärken kann, ohne das Arzt-Patient-Verhältnis zu belasten, diskutieren Experten auf einer Pressekonferenz, die anlässlich der 90. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) am 28. Mai 2019 in Berlin stattfindet. Weiter...

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Revolution in der Tumortherapie:
Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren setzt sich in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren durch

Berlin/Bonn, Mai 2019 – Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich können erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden, die die körpereigene Immunabwehr gegen die Tumoren verstärken. Nachdem im letzten Jahr in einer Vergleichsstudie gleich gute Ergebnisse wie mit einer aggressiven Chemotherapie erzielt wurden, wird der Einsatz derzeit in der sogenannten ADRISK-Studie an 13 HNO-Kliniken in Deutschland geprüft. Auf der Pressekonferenz anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie am 28. Mai 2019 in Berlin spricht der Initiator der Studie darüber, inwieweit die Immuntherapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren eine Revolution in der Tumortherapie darstellt.
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Schlafapnoe: Zungenschrittmacher bessert Blutzucker und Essverhalten 
Berlin/Bonn, Mai 2019 – Ein Zungenschrittmacher, der durch elektrische Stimulierung des Zungennervs nachts die Atemwege freihält, verhilft Menschen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nicht nur zu einem erholsamen Schlaf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Behandlung auch den Blutzucker bessert und langfristig vor einem Diabetes schützen könnte. Über die Studie und weitere aktuelle Ergebnisse im Zusammenhang mit der Atemwegsstimulation spricht der Studienautor auf der Pressekonferenz anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) am 28. Mai 2019 in Berlin. Weiter...


Kehlkopfkrebs: S3-Leitlinie legt Grundlage für bessere Entscheidungsfindung bei der Behandlung
Berlin, 19. März 2019 – Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine interdisziplinäre S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge beim Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) vorgelegt. Die Federführung bei der Erstellung dieser Leitlinie hatte die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V., an der Entwicklung waren insgesamt zwanzig Fachgesellschaften und Organisationen beteiligt. „Vor allem die Entscheidung über ein an die spezielle Situation angepasstes Therapieverfahren beim Kehlkopfkrebs erfolgt bislang immer noch sehr unterschiedlich“, erklärt Prof. Dr. Friedrich Bootz von der Universitätsklinik Bonn, der Koordinator der Leitlinie. „Die Leitlinie legt die Grundlage für eine verbesserte Entscheidungsfindung über die optimale Behandlung im individuellen Fall".  Weiter...


Welttag des Hörens am 3. März 2019:
Schwerhörigkeit und Demenz: Können Hörgerät und Cochlea-Implantat vor geistigem Abbau im Alter schützen?
Bonn, 28. Februar 2019 – Seit längerem beobachten Forscher, dass Menschen mit Hörstörungen im Alter überproportional häufig an einer Demenz erkranken. Noch ist unklar, welchen Anteil eine Hörstörung für sich allein an kognitiven Einbußen im Alter hat. Sollte dies der Fall sein, dann könnten ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat einen wichtigen Beitrag zum „gesunden Altern“ leisten, so eine Expertin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.  (DGHNO KHC) anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März. Weiter...