Deutsche Gesellschaft für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., Bonn

Pressemitteilungen 2020

Behandlungsqualität messen: Hilft eine Operation bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung?

Bonn, Oktober 2020: Wie lässt sich die Qualität einer medizinischen Behandlung messen und beurteilen? Diese Frage ist für operative Verfahren schwierig zu bewerten: Zu stark hängt sie vom Können des Operateurs, der genauen Operationstechnik, dem Zeitpunkt des Eingriffs und der gerätetechnischen Ausstattung ab. Mit der Frage, welche Faktoren zur Beurteilung der Operationsqualität geeignet sind, setzen sich Experten der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) am Beispiel der chirurgischen Therapie der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung in einem Webseminar am 13. November auseinander. Wie die Gesellschaft betont, wird dabei immer stärker auch der vom Patienten subjektiv empfundene Nutzen in die Bewertung einbezogen. Weiter...


Tonsillotomie-Studie: Müssen die Mandeln komplett raus?

Jena, im September 2020: In einer prospektiven, kontrollierten, multizentrischen Studie, die am Universitätsklinikum Jena geleitet wird, testen HNO-Ärzte, ob eine Teilentfernung der Gaumenmandeln genauso gut gegen wiederkehrende Halsentzündungen hilft wie die vollständige Entfernung. Der Gemeinsame Bundesauschuss beauftragte die die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte und das Studienzentrum der Universitätsmedizin Göttingen unter Leitung des Universitätsklinikums Jena mit der Erprobungsstudie für die Nutzenbewertung der Operationsverfahren. Weiter...


Corona-Pandemie: Wie sollen sich Patienten nach Kehlkopfentfernung verhalten?
HNO-Fachärzte und Selbsthilfegruppen bieten passgenaue Beratung

Bonn, September 2020: Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) sieht in der Corona-Pandemie einen erhöhten Beratungsbedarf bei Patienten nach Kehlkopf-entfernung: Sind sie durch Aerosole besonders gefährdet? Wie sollten sie sich schützen? Das hohe Qualitätsniveau in der Behandlung dieser Patienten, das in Deutschland besteht, wollen Fachärzte und Selbsthilfegruppen auch während der Pandemie weiterhin gewährleisten. Weiter...

SARS-CoV-2: HNO-Ärzte besonders gefährdet

Bonn, April 2020: Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist weltweit vor allem deshalb gefürchtet, weil es schwere, in vielen Fällen auch tödliche Lungenentzündungen verursachen kann. Die größte Virusdichte findet sich in der Regel aber nicht in der Lunge, sondern in den oberen Atemwegen, vor allem in der Nase und im Nasenrachenraum. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte sind daher einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) richtet sich daher mit einem dringenden Appell an Fachkollegen, Patienten und Verantwortliche im Gesundheitswesen, um gemeinsam den Schutz von Ärzten, medizinischem Fachpersonal und Patienten in der HNO zu verbessern. Weiter ...


Pressekonferenz
anlässlich der 91. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC)
„WELCHE QUALITÄT MACHT DEN UNTERSCHIED“

ABGESAGT - Termin war Dienstag, 19. Mai 2020, 11.00-12.00 Uhr
Meldung zur Absage Pressekonferenz

Links zu den Kongresspublikationen (Open Access Artikel):

Referate (deutsche und englische Version verfügbar)
(Laryngo-Rhino-Otologie, Ausgabe S 1, Vol. 99, Thieme Verlag)

Abstracts (deutsche und englische Version verfügbar)
(Laryngo-Rhino-Otologie, Ausgabe S 2, Vol. 99, Thieme Verlag)

Poster (sofern zur Veröffentlichung freigegeben)
(Laryngo-Rhino-Otologie, Ausgabe S 2, Vol. 99, Thieme Verlag)