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Pressemitteilungen 2011
Pressemitteilungen 2011
Silvester wird in diesem Jahr noch lauter
Deutsche HNO-Ärzte warnen vor Gehörverlust durch Knaller
Bonn, Dezember 2011 – Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) warnt vor Gehörschäden durch Silvesterknaller. Ein „Knalltrauma“ macht Betroffene mitunter lebenslang schwerhörig. Da Feuerwerk aufgrund des gelockerten Sprengstoffgesetzes mehr Zündstoff enthalten darf, könnten in diesem Jahr die Explosionen zu Silvester noch lauter werden als bisher. Die DGHNO KHC empfiehlt, sich von Knallkörpern fernzuhalten und die Ohren zu schützen. Vor allem aber fordern die Experten die Gesetzgeber auf, die Menschen durch entsprechende Regelungen vor lauten Knallkörpern zu schützen.
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Pressemitteilungen zur 82. Jahresversammlung
der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
1. bis 5. Juni 2011, Konzerthaus Freiburg / Cinemaxx Freiburg
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Pressekonferenz
Dienstag, 31. Mai 2011, 11.00 bis 12.00 Uhr
Novotel am Konzerthaus, Raum Colmar, Konrad Adenauer Platz 2, 79098 Freiburg
82. Jahresversammlung der DGHNO KHC in Freiburg:
Rund 3 000 Hals-Nasen-Ohren-Ärzte tagten
Freiburg – Unter dem Motto „Zukunft gestalten“ veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO KHC) in Freiburg ihre 82. Jahresversammlung. Vom 1. bis 5. Juni 2011 diskutierten etwa 3 000 Mediziner Themen wie Hörstörungen, Tumorerkrankungen in Kopf und Hals bis hin zu gesundheitspolitischen Aspekten des Faches wie der Zukunft der HNO-Chirurgie. Darüber hinaus informierten die Veranstalter auf einem Patiententag am 4. Juni 2011 rund 150 Interessierte über Nasenatmungs- und Nasennebenhöhlenprobleme. HTML | PDF
Lebensbedrohliche Gefäßentzündung:
Wegener-Granulomatose erkennen und behandeln
Freiburg – In Europa leiden etwa fünf von 100 000 Menschen an der so genannten Wegener-Granulomatose. Bei der Gefäßerkrankung, die unbehandelt tödlich verlaufen kann, kommt es vor allem zu Entzündungen in Nase, Nasennebenhöhlen, Ohren, Lunge und Nieren. Für den HNO-Arzt in der Praxis ist die Diagnose dieser seltenen Erkrankung oft schwierig. Wie sich die Wegener-Granulomatose erkennen und erfolgreich behandeln lässt, diskutieren Experten auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) vom 1. bis 5. Juni 2011 in Freiburg. HTML | PDF
Forschung zu Krebsstammzellen:
Neue Wege im Verständnis von Kopf-Hals-Krebs
Freiburg – Jährlich erkranken schätzungsweise 20 000 Männer und etwa 5 600 Frauen in Deutschland an Kopf-Hals-Krebs. Trotz erfolgreicher Therapie kehren diese Tumore nach einiger Zeit oft wieder zurück. Die Sterberate bleibt deshalb seit Jahren auf demselben hohen Niveau. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Stammzellen eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Verbreitung von Krebs spielen. Eine Therapie, die auf Krebsstammzellen zielt, könnte die Heilungschancen verbessern. Experten diskutieren diese Erkenntnisse auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) vom 1. bis 5. Juni 2011 in Freiburg. HTML | PDF
Tumore im Mittelohr können Hirnnerven schädigen
Operieren – wenn möglich
Freiburg – In Deutschland erkranken jährlich etwa 300 Menschen an sogenannten Glomustumoren im Mittelohr – oft unerkannt. Häufig sind Frauen über 40 Jahre betroffen. Der meist gutartige Tumor sollte möglichst rasch chirurgisch entfernt werden. Denn die Geschwulst kann zu Hörverlust und zu Schäden an den umgebenden Hirnnerven und Gefäßen führen. Sind die Risiken einer Operation zu groß, raten HNO-Ärzte auch zur Bestrahlung. Welche Faktoren für oder gegen eine Operation sprechen, diskutieren Experten auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) vom 1. bis 5. Juni 2011 in Freiburg. HTML | PDF
Einseitige Taubheit in Kombination mit Tinnitus
Innenohrimplantate verbessern Hörqualität
Freiburg – Etwa 13 000 Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren leiden unter einseitiger Taubheit. In mehr als 80 Prozent der Fälle sind starke Ohrgeräusche, der sogenannte Tinnitus, die Folge. Bei anhaltenden Beschwerden ist die Lebensqualität der Patienten häufig durch Schlaflosigkeit und Depressionen mit nachfolgender Arbeitsunfähigkeit stark beeinträchtigt. Seit einiger Zeit behandeln Hals-Nasen-Ohrenärzte an der Universitätsklinik Freiburg Betroffene erfolgreich mit Hörschnecken-Prothesen, sogenannten Cochlearimplantaten (CI). Auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) erörtern Experten, wo die Vorteile im Vergleich zu konventionellen Therapien mit anderen Hörgeräten liegen und wann eine Behandlung mit einem CI sinnvoll ist. HTML | PDF
Seltene Erkrankungen und plastische Chirurgie:
Experten tagen zu künftigen Herausforderungen in der HNO-Heilkunde
Freiburg, Mai 2011 – Vom 1. bis 5. Juni 2011 findet in Freiburg die 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO KHC) statt. Experten informieren in mehr als 800 Vorträgen über neueste Therapien und Erkenntnisse zu Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen wie Hör-, Schmeck- und Riechverlust. Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen seltene HNO-Erkrankungen und Tumore im Kopf- und Halsbereich. Die Ärzte diskutieren außerdem über die Zukunft und Bedeutung der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Auf einem Patiententag am 4. Juni 2011 informiert die DGHNO KHC Patienten und Interessierte über Nasenatmungs- und Nasennebenhöhlenprobleme. HTML | PDF
Weitere Mitteilungen
Deutsche HNO-Ärzte gegen europäische Normung ärztlicher Leistungen in der ästhetischen Chirurgie
Bonn, Im März 2011– Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) wendet sich gegen eine Standardisierung und Normung ärztlicher Leistungen in der ästhetischen Chirurgie auf europäischer Ebene. Diese widersprechen den in Deutschland geltenden weiterbildungsrechtlichen Grundlagen und führen zu überflüssigen Parallelstrukturen. Widersprüche ärztlicher Standards auf europäischer Ebene gegenüber gewachsenen nationalen Standards lassen zudem einen Qualitätsverlust befürchten und rufen rechtliche Unsicherheiten hervor, so die Fachgesellschaft. Mit einer Stellungnahme wendet sie sich jetzt an das Europäische Komitee für Normung (CEN). HTML | PDF
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