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Pressemitteilungen 201082. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., 1. bis 5. Juni 2011, Konzerthaus Freiburg / Cinemaxx Freiburg Freiburg – Etwa 13 000 Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren leiden unter einseitiger Taubheit. In mehr als 80 Prozent der Fälle sind starke Ohrgeräusche, der sogenannte Tinnitus, die Folge. Bei anhaltenden Beschwerden ist die Lebensqualität der Patienten häufig durch Schlaflosigkeit und Depressionen mit nachfolgender Arbeitsunfähigkeit stark beeinträchtigt. Seit einiger Zeit behandeln Hals-Nasen-Ohrenärzte an der Universitätsklinik Freiburg Betroffene erfolgreich mit Hörschnecken-Prothesen, sogenannten Cochlearimplantaten (CI). Auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) erörtern Experten, wo die Vorteile im Vergleich zu konventionellen Therapien mit anderen Hörgeräten liegen und wann eine Behandlung mit einem CI sinnvoll ist. Wie Wissenschaftler der HNO-Universitätsklinik Freiburg nachweisen konnten, profitieren einseitig taube Patienten ohne und mit Tinnitus vom Einsatz eines Cochlearimplantats. In einer Operation platziert der Arzt das Implantat in die Hörschnecke des Innenohrs. Dort ersetzt es die natürliche Reizübertragung der Sinneszellen auf den Hörnerv. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Hörschnecken-Prothese bei Patienten mit einseitiger Ertaubung alternativen Methoden deutlich überlegen ist“, fasst Dr. med. Susan Arndt, Oberärztin an der Universitätsklinik für HNO, Universitätsklinikum Freiburg die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zusammen. Sowohl das Richtungshören als auch das Sprachverstehen verbesserte sich bei den Patienten erheblich. Selbst bei zusätzlicher Geräuschkulisse und wenn die Sprache von Seiten des tauben Ohres kam, konnten Patienten mit Implantat deutlich mehr verstehen als zuvor mit einem konventionellen Hörgerät. Das CI mindert zudem Ohrgeräusche: Bei 98 Prozent der Patienten verschwand der Tinnitus teilweise oder sogar vollständig, wenn das Implantat eingeschaltet ist. Allerdings eignet sich die Methode nicht für alle Patienten mit einseitiger Taubheit. Unter welchen Bedingungen eine Versorgung mit einem CI erfolgreich ist und wann sich die Therapie mit herkömmlichen Hörgeräten weiterhin anbietet, erörtert Dr. Arndt auf einer Pressekonferenz anlässlich der 82. Jahresversammlung der DGHNO KHC in Freiburg. Die Expertin informiert darüber hinaus über die rechtliche Grundlage zur Finanzierung einer Therapie mit Cochlearimplantaten. Weitere Informationen zur 82. Jahresversammlung der DGHNO KHC finden Interessierte hier. Literatur: Arndt S, Laszig R, Aschendorff A, et al. Arndt S, Laszig R, Aschendorff A et al.
82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Kongress-Pressekonferenz Patiententag
Akkreditierungsformular
O Ich werde die 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie persönlich besuchen. O Ich werde die Kongress-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie am 31. Mai 2011 besuchen. O Ich kann leider nicht teilnehmen, bitte schicken Sie mir die Pressemappe. O Ich möchte ein Interview mit _____________________führen. Bitte stellen Sie einen Kontakt her. O Bitte schicken Sie mir keine Informationen mehr zur DGHNO KHC.
NAME: MEDIUM: ADRESSE: TEL/FAX:
Ihr Kontakt für Rückfragen: Pressestelle der 82. Jahresversammlung der DGHNO KHC:
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