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Pressemitteilung 2007 Pressemitteilung vor der 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft HNO-Ärzte diskutieren auf Kongress über neue Methoden der Rekonstruktion von Nase, Ohr und Gesicht Bei der Ohr-Rekonstruktion, die durch eine Fehlbildung des Organs von Geburt an oder nach Unfällen erforderlich werden kann, greifen Chirurgen immer häufiger zu Kunststoff, mit dem ein später unsichtbares Grundgerüst nachgebildet wird: Darüber hat der Mediziner Professor Dr. Alexander Berghaus jetzt in München bei der 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie informiert, die noch bis Sonntag [20. Mai] dauert und unter dem Motto „Ästhetik trifft Funktion“ steht. Bei jeder 2000. Geburt kommt in Deutschland ein Kind mit einer Ohrfehlbildung zur Welt. Zumeist tritt eine Fehlbildung nur auf einer Seite auf, bei Jungen kommt sie häufiger vor. Beim Standardverfahren zur Behebung des Defekts wird die Grundform mittels Knorpel aus den Rippen des Brustkorbs nachgeformt, dann mit eigener Haut überzogen. Professor Dr. Alexander Berghaus, Tagungspräsident der 78. Als künstlicher Ersatz für den Knorpel hat sich Polyethylen bewährt. Professor Dr. Alexander Berghaus stellte zudem schonende Operationsmethoden und besser verträgliches Nahtmaterial vor, das die operative Korrektur abstehender Ohren heute so sicher wie nie zuvor macht. So dicht unter der Haut am Knorpel, wie die später unsichtbaren Fäden vernäht werden, ist es notwendig, gut verträgliches Material zu verwenden, stellte Professor Dr. Entzündungen sind mit dem neuen Nahtmaterial wie Gore-Tex zudem äußerst selten. „Gore-Tex kann ein Leben lang im Gewebe verbleiben, ohne Störungen auszulösen.“ Früher sind eher Nylon oder Seide bei den Nähten zum Einsatz gekommen, die im Gewebe häufiger Reizungen auslösten, so Professor Berghaus. Im Idealfall wird die Fehlstellung der Ohren im Vorschulalter korrigiert – der Eingriff sei aber auch bei Erwachsenen möglich. Die meisten Kinder mit abstehenden Ohren entwickelten jedoch frühzeitig ein Störungsbewusstsein, das eine operative Korrektur nahe lege. „Wenn Kinder gehänselt werden, ziehen sie sich häufig zurück – das gilt es zu verhindern.“ Umso größer ist oft die Erleichterung: „Die Kinder, bei denen die Fehlstellung behoben worden ist, in der Regel sechs oder sieben Jahre alt, sagen meist von sich aus, wenn sie das Ergebnis sehen: Jetzt ist es wirklich besser“, so Professor Dr. Berghaus. Die 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. vom 16. bis 20. Mai 2007 im Gasteig Kulturzentrum München steht unter dem Motto „Ästhetik trifft Funktion“. Zugleich findet der 7. HNO-Pflegetag und die 6. Jahrestagung der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. statt, ebenso (vom 17. bis 19. Mai) das International Forum „Plastic and Reconstructive Surgery of the Head and the Neck“. Die wissenschaftliche Leitung der Jahresversammlung hat Prof. Dr. Alexander Berghaus, Direktor der Universitäts-HNO-Klinik München-Großhadern. Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an tower media GmbH, Ketscher Landstraße 2, 68723 Schwetzingen.. Download als WORD-Datei | Drucken als PDF-Datei Pressekontakt Im Auftrag von: |
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