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Tagung Olfaktologie und Gustologie: AbstractsErlangen, 3. - 4. Dezember 1999
13. Riechvermögen bei beruflicher Exposition zu Stäuben und landwirt-schaft-li-chen Gerüchen Makuth D, Hauswald B, Hüttenbrink KB, Knothe J, Scheuch K, Hummel T HNO Klinik, Universität Dresden Ziel der Studie war die Untersuchung von möglichen Beein-träch-ti-gun-gen des Riechvermögens bei berufsbedingter Exposition zu Stäuben und landwirtschaftlichen Gerüchen. Die chemosensorische Sensibilität von 60 Angestellten in Milchviehbetrieben und Schweinezuchtanlagen (Gruppe A) wurde mit derjenigen von 60 gesunden Kontrollpersonen (Gruppe B) verglichen, die im gleichen ländlichen Raum wohnten. Die Gruppen waren hinsichtlich Alters, Geschlechts und Rauchverhaltens vergleichbar. Die Untersuchungen wurden in 6 Betrieben durchgeführt. Riech- und Schmeckvermögen sowie die Durchgängigkeit der Nasenhöhle wurden detailliert erfasst. Bei allen Versuchsteilnehmern wurden Messungen zu verschiedenen Zeitpunkten bezogen auf den Arbeitstag durchgeführt. In Gruppe A fanden Messungen zu Beginn und am Ende der Arbeitswoche sowie am Ende des ersten Arbeitstages statt, in Gruppe B vor und nach einem Arbeitstag zu Beginn der Arbeitswoche. Die beiden Gruppen waren hinsichtlich des Riech- und Schmeckvermögens nicht verschieden. Darüberhinaus fand sich kein Anhalt für einen Effekt der Zeitdauer des Arbeitsaufenthalts in den Betrieben auf Riech- und Schmeckvermögen oder auf die rhinomanometrisch ermittelten Parameter. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, daß die berufsbedingte Exposition zu Stäuben, und vor allem zu starken landwirtschaftlichen Gerüchen zu keiner wesentlichen Beeinträchtigung des Riech- und Schmeckvermögens führt. |
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