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Tagung Olfaktologie und Gustologie: AbstractsErlangen, 3. - 4. Dezember 1999
11. Quantitative Evaluation der Schmeckstörungen bei Sialopenie Temmel AFP1, Quint C1, Pabinger S1, Ahne G2, Hummel T3 1Univ. Klinik für Hals- Nasen- und Ohrenkrankheiten, AKH Wien; 2Institut für Pharmako-logie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg; 3HNO Klinik, Universität Dresden Patienten mit Sialopenie stellen grundsätzlich ein inhomogenes Krankengut dar. In unserer Studie haben wir 25 konsekutive Patienten (19 weiblich, 6 männlich; Alter 42-82 a), die wegen Xerostomie zugewiesen wurden, untersucht. Das Diagnosespektrum der Patienten umfaßte M. Sjögren, Kollagenosen, postmenopausales Sicca-Syndrom und Xerostomien unklarer Genese. Bei allen Patienten wurde ein kompletter HNO-Status und ein sechsstufiger Schmecktest für alle 4 Schmeckqualitäten nach der "whole mouth" Methode ("Tasties") durchgeführt. Der quantitativ ausgewertete Schmecktest wurde mit den Werten eines kürzlich publizierten Normkollektivs verglichen. Bei 60% der Patienten wurde eine verminderte gustatorische Sensibilität für alle Schmeckqualitäten nachgewiesen. Eine signifikante Erhöhung der Schwelle konnte für salzig und bitter gemessen werden. Die verminderte gustatorische Sensibilität schien sowohl unabhängig von Ätiologie der Sialopenie als auch unabhängig vom Geschlecht der Patienten aufzutreten. Alle Patienten haben Speichelersatzpräparat verordnet bekommen, aus der kleinen Zahl der scheinen diese Mittel noch ungenügend zur Verbesserung der gustatorische Sensibilität. |
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