|
Abstracts zum Kursprogramm Sonntag, 8. Mai 2005 8.00-8.45 Uhr Kurs 58*: Kursleiter: Faszie und Perichondrium sind weit verbreitete und bewährte Materialien zur Rekonstruktion von Trommelfelldefekten. In ungünstigen Belüftungssituationen, bei Atelektasen, der Rekonstruktion der Gehörgangswand oder bei Rezidivperforationen sind diese Materialien jedoch zu instabil. Knorpel von Tragus oder Cavum Conchae (Heermann) stellt für diese Situationen ein brauchbares, weil stabiles Material dar. Moderne Rekonstruktionsverfahren z.B. mit den in den letzten Jahren zunehmend verbreiteten Titanmittelohrprothesen machen die zumindest teilweise Verwendung von Knorpel regelmäßig notwendig. Ziel des Kurses ist die Darstellung der Indikation für autogene Knorpeltransplantate bei den unterschiedlichen Mittelohrpathologien. Vorgestellt werden klassische Techniken, die Palisadentechnik, die Knorpelperichondriuminsel, Techniken zur Rekonstruktion der hinteren Gehörgangswand und der Einsatz von Knorpel als Obliterationsmaterial. Seltenere Indikationen sind z.B. Rekonstruktionen an der Laterobasis. Mitvermittelt werden sollen dabei grundlegende Ideen und Prinzipien der Therapie chronisch entzündlicher Ohrerkrankungen. * Kurs zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung Zurück | Zum SeitenanfangCopyright © 2006 Deutsche Akademie für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie. All rights reserved.
|