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4. Jahrestagung

der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
7. und 8. Mai 2005, MesseCongressCenter Erfurt



Abstracts zum Kursprogramm

Samstag, 7. Mai 2005
Raum C. Reichart (Mitte)

15.00-15.45 Uhr

Kurs 32:
Chirurgische und mikrochirurgische Behandlung narbiger, glottischer Stenosen

Kursleiter:
G. Lichtenberger, Budapest/Ungarn

Die vordere und hintere Kommissur Stenosen waren jahrzehntenlang mit äußerer Eröffnung des Kehlkopfes behandelt.
Die Einführung endoskopischer Methoden bedeutete eine Sichtsänderung in der Behandlung von glottischen Stenosen. Diese Methoden waren jedoch mit vielen technischen Schwierigkeiten verbunden.
Autor berichtet über seine klinischen Erfahrungen mit der Anwendung eigener endoskopischen Methoden die auf seiner endo-extralaryngealen Nahttechnik basieren. Die Anwendung von Operationsmethoden mit äußerer Eröffnung des Kehlkopfes wurde so nur in wenigen Fällen notwendig. 49 Patienten wurden operiert: 25 wegen vorderer Kommissur Stenose, 5 wegen Interary Stenose und 13 wegen hinterer Kommissur Stenose. Bei dieser Gruppe konnte ein gutes Ergebnis in 4 Fällen jedoch nur nach Reoperation mit der gleichen Technik erzielt werden. 6 Patienten bei denen erweiterte Narben und in einigen Fällen auch Ankylosis vorhanden war, wurde die Laminotomie nach Réthi mit oder ohne Rippenknorpel Transplantat angewandt. Alle diese Operationen waren erfolgreich.
Entsprechend den obigen Ergebnissen und Erfahrungen kann es gesagt werden, dass in der Mehrzahl der Fälle mit der Anwendung endoskopischer Methoden (meistens ohne Tracheotomie) gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Zahl der Operationen mit Tracheotomie und Laryngofission kann wesentlich reduziert werden.

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* Kurs zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung

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