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3. Jahrestagung
der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,
Kopf- und Hals-Chirurgie
22. und 23. Mai 2004, Bad Reichenhall
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Abstracts zum Kursprogramm
Sonntag, 23. Mai 2004
Altes Kurhaus / Saal Orchesterprobe
9.00-9.45 Uhr
Kurs 42:
Operative Therapie bei Trängenwegsstenosen
Kursleiter:
R. Weber, R. Keerl, Karlsruhe/Straubing
Die Operationen werden unter Zuhilfenahme von Mikroskop und Endoskop
durchgeführt. Sie sind notwendig bei Verengungen der Tränenwege
(Tränenwegsstenosen), seien sie angeboren, aufgrund von Entzündungen,
nach Verletzungen oder Tumoroperationen aufgetreten sowie bei akuten Tränensackentzündungen.
Die Operation kann in der Regel mit einer hohen Zuverlässigkeit schonend
und im Gegensatz zum ophthalmologischen Vorgehen ohne äußere
Narbe transnasal durchgeführt werden.
Tränenwegsstenosen teilen sich in zwei Hauptkategorien auf, die für
die chirurgische Intervention von Bedeutung sind:
1. die postsakkalen Stenosen
2. die präsakkalen Stenosen
Während die ersten transnasal mittels einer Dakryocystorhinostomie
mit einer sehr hohen Erfolgsrate therapeutisch angegangen werden können,
erfordern die präsakkalen Stenosen ein weit differenzierteres Vorgehen:
Die U-Intubation der Tränenwege nach durchgeführter Dakryocystorhinostomie,
die Einlage eines Heermann-Jones-Röhrchens oder die Konjunktivo -
Rhinostomie mittels eines kranial gestielten Septumlappens. Im Kurs wird
auf die Symptomatik, die Diagnostik und Indikationsstellung sowie die
operativen Techniken (Darstellung mittels Video) und die Ergebnisse dezidiert
eingegangen.
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