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Abstracts zum Kursprogramm Samstag, 22. Mai 2004 14.00-15.45 Uhr
Kursleiter: Karzinome der oberen Luft- und Speisewege stehen an 6. Stelle der häufigsten zum Tode führenden Tumorerkrankungen und zeigen eine zunehmende Inzidenz. Die immense prognostische Bedeutung einer lymphogenen Mestastasierung wird an der z.T. drastischen Reduktion der 5-Jahres-Überlebensrate bei Vorliegen histologisch gesicherter Halslymphknotenmetastasen deutlich. Die individuelle Wahl des geeigneten rein chirurgischen, rein strahlentherapeutischen oder multimodalen Therapiekonzeptes stellt eine besondere Herausforderung im klinischen Alltag dar. Ebenso wird der onkologisch Tätige immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen ein nicht beherrschbares, progredientes Tumorwachstum vorliegt. An ausgewählten Fallbeispielen, die im Bildmaterial vorgestellt werden, sollen die verschiedenen Therapiemodalitäten in ihrer Indikationsstellung exemplarisch im Dialog mit den Kursteilnehmern erarbeitet werden. Ziel des Kurses ist es, die Sensibilität für eine Komplexität bei der Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem HNO-Karzinom zu wecken und im Sinne der Weiterbildung zum HNO-Facharzt die wesentlichen Entscheidungsgrundlagen für die Einleitung verschiedener Therapiemodalitäten zu vermitteln. Zurück | Zum SeitenanfangCopyright © 2006 Deutsche Akademie für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie. All rights reserved.
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